Ludwigshafen (fws) Bei der Hauptversammlung des Musikvereins setzte sich Rainer Ehmann mit der Frage auseinander, woher er und auch jeder Musiker die Kraft für all die Arbeit schöpft, die mit der Tätigkeit im Verein verbunden ist. Und er hatte auch gleich die passende Antwort parat: die Liebe zur Musik, zu den Kollegen, die mithelfen und Verantwortung übernehmen - ohne viele Worte, einfach so.
Aber auch die Konzerte, die immer wieder so viel Adrenalin ausschütten, dass man auf Touren bleibt, trügen dazu bei. Zwei Beispiele erwähnte er: Das Wertungsspiel in Engen und „Classic meets Pop“, das Open-Air-Konzert.
„Die Befriedigung, die jeder einzelne Akteur empfunden hat, war mit Sicherheit um ein Vielfaches größer als bei einem 0815-Frühschoppenkonzert am See“, so Ehmann. Alle Details des Wertungsspiels seien nachher noch einmal durchlebt und durchdiskutiert worden. Ein wunderbares Erlebnis, das er nicht hätte missen wollen. Bei „Classic meets Pop“ ersparte er sich den Hinweis auf das Wetter und ging auf das Zusammenwirken der Musiker mit dem Kirchenchor und den externen Solisten ein, auf die der Funke der Begeisterung übergesprungen sei.
Für Classic meets Pop war viel Notenmaterial erforderlich. Rainer Ehmann hat viele Stunden, ja Tage und Nächte für das Notenschreiben aufgewendet, dies aber nie, wie er bekannte, als Arbeit empfunden. Für ihn sei dies eine wunderbare Erfahrung gewesen und er sei überzeugt, dass die Teilnehmer Kraft aus der Veranstaltung geschöpft haben. „Rainer, der Dirigent, ein Glücksfall für den MV Ludwigshafen,“ wie Vorsitzender Thum den Musikern aus dem Herzen sprach.